Herzlich willkommen!

Als Vorsitzende des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V. freue ich mich, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können.

Grazyna Parys, Vorsitzende

 

Die Dauerkleingartenanlage Soutyhof Saarlouis erstreckt sich über eine Fläche von 5,25 ha in der Gemarkung Beaumarais mit 89 Pachtgärten. Der Kleingärtnerverein Soutyhof Saarlouis e.V., - 1936 gegründet – zählt rund 185 Mitglieder.

 

Unsere Gartenanlage ist eine grüne Oase und liegt in der Nähe des Wohnparks Soutyhof und des historischen Soutyhof. Ein großer Spielplatz für die Kleinsten, ein Vereinshaus sowie ein gepflegter Bouleplatz sind beliebte Treffpunkte für Alt und Jung.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns einmal besuchen; denn ein Rundgang durch die Gartenanlage und ein Schwätzchen mit den freundlichen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern lohnt sich immer!

 

Grazyna Parys

Vorsitzende

 

Der Garten im Dezember 2021

Tipp: Clematis, die zwei Mal im Jahr blühen, werden nach der Hauptblüte im Frühsommer ausgeputzt. Der Hauptschnittzeitpunkt liegt für großblumige Hybriden dann aber erst im November/Dezember. Man kürzt die Triebe etwa auf die Hälfte ein. Die ersten Blüten erscheinen im Frühsommer des Folgejahres an den vorjährigen Trieben, der zweite Flor hingegen wird an den neu gewachsenen Trieben ab Ende Juni gebildet. Auch im Sommer einmalig blühende Clematis werden vor den ersten Frösten, vielerorts also erst ab Dezember, großzügig zurückgeschnitten. Die meisten dieser Clematis bilden ihre Blüten im kommenden Jahr nämlich nur an den jungen, neuen Trieben. Im zeitigen Frühjahr blühende Clematis hingegen werden nur bei Bedarf z.B. bei Verkahlen, für gewöhnlich also nicht jährlich, nach der Blütezeit geschnitten.

 

Die Zeit zum Putzen nutzen

Im Dezember ist nicht mehr die typische Zeit für intensive gärtnerische Tätigkeiten. Wer allerdings dennoch etwas produktive Freizeit im Kleingarten verbringen möchte, kann sich der Scheibenpflege von Laube, Gewächshaus und Frühbeetkästen zuwenden. Saubere Scheiben sind vor allem dort gefragt, wo im Winter noch Salate, Kohl oder andere Wintergemüse im geschützten Beet stehen. Durch saubere Scheiben kann bekanntlich viel mehr von dem im Winter raren Sonnenlicht verfügbar gemacht werden, das für das Wachstum der Gemüsepflanzen so wichtig ist in den dunklen Monaten. Ein trockener, frostfreier Tag ist ideal. Es braucht nicht mehr als ein mildes Reinigungsmittel, einen weichen Schwamm und ein bisschen Wasser, um die Ablagerungen der letzten Gartensaison von den Scheiben zu schrubben. So einfach kann man seinen Pflanzen etwas Gutes tun und erspart sich zugleich das Putzen im Frühling.

 

Das Kräuterbeet im Winter

Auch im Winter können frische Kräuter im Kleingarten geerntet werden. Es gibt Kräuter, die oberirdisch absterben oder sich im Herbst in den Boden zurückziehen. Dazu gehören unter anderem Minze, Liebstöckel, Bärlauch oder Schnittlauch. Von diesen Kräutern kann im Winter nicht geerntet werden. Wer allerdings im Winter nicht auf frische Kräuter in der Küche verzichten möchte, kann auf mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei aus dem Garten zurückgreifen. Die immergrünen Kräuter können auch im Winter geerntet werden und die winterliche Küche durch ihre Aromenvielfalt bereichern. Bei mediterranen Kräutern sollte vorsorglich immer an den Winterschutz gedacht werden. Vor allem Rosmarin übersteht den Winter am besten in geschützter Umgebung, an einer schützenden Hauswand, eingepackt in Laub oder Jute. Wichtig bei allen Kräutern ist, dass nicht zu tief ins Holz geschnitten wird, die Kräuter nach der Ernte wieder winterfest eingepackt werden und an frostfreien Tagen ein wenig gegossen wird.  

 

Kurzportrait Gartentier – Maulwurfsgrille

Ein wenig gewöhnungsbedürftig sieht sie schon aus – die Europäische Maulwurfsgrille. Sie gehört der Familie der Heuschrecken an, lebt allerdings unterirdisch wie Maulwürfe in meterlangen Gängen, die das nachtaktive Insekt mit seinen starken Grabschaufeln vorzugsweise nachts, dicht unter der Erdoberfläche, aber auch metertief reichend in lockerem Gartenboden anlegt. Zu seiner bevorzugten Nahrung gehören andere Insekten wie Würmer, Schnecken, deren Eier oder andere wirbellose Tiere. Wo Maulwurfsgrillen auftauchen, scheint es dem Gartenboden also gut zu gehen und sich das Leben zu tummeln. Die bis zu sieben Zentimeter langen Maulwurfsgrillen bevorzugen keine pflanzliche Kost. Treten doch einmal Schäden an Pflanzen und Wurzeln auf, können diese durch die starken Grabeaktivitäten der Maulwurfsgrillen zustande gekommen sein.

Unsere Pächter/innen und ihre Gärten

„Ich will so lange in meinem Garten arbeiten, bis es nicht mehr geht!“

 

Nach Gerd Wientjes, der mit 86 Jahren jetzt im 61. Jahr seinen Garten bewirtschaftet, sowie den Ehrenmitgliedern Ursel und Helmut Hointza wird heute die älteste Gartenpächterin vorgestellt.

 

 

   Christel Kohl

 

ist am 25.03.1932 geboren. Sie ist mit ihren 89 Jahren   die zweitälteste Pächterin  des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V.

 

Ihren Kleingarten bewirtschaftet sie ab dem 01.08.1970,

also seit 51 Jahren.

 

Somit ist sie die Pächterin, die nach Gerd Wientjes ihren Garten am

ngsten bewirtschaftet.

Und so fing alles an: Im Sommer 1970 spazierte Christel durch die Gartenanlage Soutyhof. Dabei fiel ihr sofort ein Garten mit einem großen Kirschbaum (und viel Unkraut) auf. Der Garten war nicht bewirtschaftet, gefiel ihr aber auf Anhieb. Sie überzeugte ihren Mann, diesen Garten zu pachten. Und so wurde sie am 01.08.1970 Mitglied im Verein und konnte noch am gleichen Tag auch ihren neuen Pachtgarten (Nummer 52) übernehmen.

Nach der mühsamen Urbarmachung der verunkrauteten Gartenparzelle wurde alles angebaut, was damals zu einem Selbstversorgergarten gehörte. 1974/1975 baute dann ihr Mann mit Freunden und Bekannten das schmucke Gartenhaus, das heute immer noch seine Dienste tut.

 

 

 

Ab 1980, dem Tod des alluzu früh verstorbenen Mannes Otto, bewirtschaftete Christel (neben einer Halbtagsbe-schäftigung) den Garten alleine. Seit 2020 ist nun Tochter Cornelia in Rente und unterstützt ihre Mutter auch im Garten tatkräftig.

 

Mutter und Tochter: Die beiden Pächterinnen Christel und

Cornelia Kohl

 

Bei meinem Besuch im Garten Kohl fielen mir sofort die großen Büsche und Sträucher mit wunderschönen Rosen auf. Auch die überall verteilten bunt blühenden Stauden und Sommerblumen zeigen deutlich, dass Christel Kohl Blumen und vor allem Rosen über alles liebt. So ist es auch kein Wunder, dass sie bei den Gartenwettbewerben des Vereins immer unter den Erstplatzierten war.

So kennt man Christel: immer fröhlich und immer für den Verein im Einsatz!

 

 

„Christel Kohl war immer eine Top-Helferin“, so das kurzgefasste Urteil von Grazyna Parys, der Vorsitzenden. Sie war immer an vordersten Stelle dabei, wenn Arbeiten im Verein anstanden, ob beim Auf- oder Abbau von Ständen und Zelten, bei dem Kuchenverkauf, der Suppenausgabe, an der Essensausgabe bei allen Vereinsfesten. Auf Christel war Verlass! Besondere Verdienste hat sie sich bei dem Aufbau sowie der Verwaltung und Unterhaltung des damals stark durch die Vereinsmitglieder genutzten Holzhauses erworben, was mit einer Urkunde belohnt wurde. Erst ab dem 85. Lebensjahr zog sie sich vom aktiven Vereinsleben zurück.

 

„Ich habe immer gern im Garten gearbeitet und es hat mir bis heute auch viel Spaß gemacht. Und ich will so lange weiterarbeiten, bis es nicht mehr geht“!

 

 Nach dieser positiven Aussage kann ich Christel nur wünschen, dass sie noch lange ihren Garten mit den vielen Rosen genießen kann!

 

Rainer Konrad

Gemeinschaftsarbeit am 04.09.2021

Nach 10 Wochen Sommerpause hatte der Gartenwart, Mirko  Voltz, wieder zu einem Arbeitseinsatz in der Gartenanlage eineladen. Mehr als ein Dutzend Pächter/innen nutzten die Gelegenheit zur Ableistung ihrer Gemeinschaftsstunden.

 

Der Platz um das Vereinshaus sowie der Bouleplatz war wieder voller Unkraut. Da war es wirklich Zeit, noch einmal dem wild wuchernden Unkraut zu Leibe zur rücken.

 

Auch am Parkplatz und am Zwischenweg vom Haupteingang zum Nebeneingang waren viele Helfer/innen im Einsatz. Hier waren insbesondere Schnittarbeiten der Hecken erforderlich.

 

Am Ende des Arbeitseinsatzes sah alles wieder top aus. Ein Kompliment an Gartenwart Mirko und alle Pächterinnen und Pächter, die wirklich hervorragende Arbeit geleistet haben. Jetzt kann sich unsere Gartenanlage wieder sehen lassen.

 

 

 

 

 

Biodiverser Kleingarten - ganz einfach!

Sebastian Schläger, Blogger auf garten.schule, ist leidenschaftlicher Gärtner. In seinem Blog schreibt er über alle Themen, die ihn beim Gärtnern beschäftigen. Jetzt hat er einen interessanten Artikel darüber geschrieben, wie man ganz einfach artenreiche und biologische Vielfalt im eigenen Garten schaffen kann. Er ist damit einverstanden, den Link auf seinen Artikel auf unserer Vereinshomepage zu veröffentlichen. Hier der Link: https://www.garten.schule/Biodiversitaet/

 

In seinem Artikel erläutert er ausführlich, was ein biodiverser Garten ist und warum das supersinnvoll ist. Er beschreibt in verständlicher Form die Elemente des biodiversen Gartens (Tiere, Pflanzen, Wasser, Erde).

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