Herzlich willkommen!

Als Vorsitzende des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V. freue ich mich, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können.

Grazyna Parys, Vorsitzende

 

Die Dauerkleingartenanlage Soutyhof Saarlouis erstreckt sich über eine Fläche von 5,25 ha in der Gemarkung Beaumarais mit 89 Pachtgärten. Der Kleingärtnerverein Soutyhof Saarlouis e.V., - 1936 gegründet – zählt rund 185 Mitglieder.

 

Unsere Gartenanlage ist eine grüne Oase und liegt in der Nähe des Wohnparks Soutyhof und des historischen Soutyhof. Ein großer Spielplatz für die Kleinsten, ein Vereinshaus sowie ein gepflegter Bouleplatz sind beliebte Treffpunkte für Alt und Jung.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns einmal besuchen; denn ein Rundgang durch die Gartenanlage und ein Schwätzchen mit den freundlichen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern lohnt sich immer!

 

Grazyna Parys

Vorsitzende

 

Der Garten im Juli 2022

Tipp: Wasserbehälter, z. B. Regentonnen, sind oft Brutstätten von Stechmücken. Der beste Schutz dagegen ist ein dicht schließender Deckel auf dem Behälter. Eine weitere Methode ist das vollständige Entleeren des Behälters vor dem Nachfüllen. So können sich bereits vorhandene Larven nicht weiterentwickeln. Unter Umständen hilft das Abschöpfen der Larven (die zur Atmung unter der Wasseroberfläche verharren) mit einem Kescher. In Gartenteichen halten Fische und andere Kleintiere den Bestand in Schach.  

 

Regenwasser sammeln

Wer dieser Tage seine Pflanzen im Kleingarten bewässern muss, greift gern auf das gesammelte Regenwasser aus seinen Regentonnen zurück. Doch was macht Regenwasser eigentlich so besonders? Regenwasser hat gleich mehrere Vorteile: zum einen ist es kalkfrei - einige Pflanzen, wie Maiglöckchen, Gurken, Rettich und verschiedene Kräuter reagieren empfindlich auf kalkhaltiges Wasser. Regenwasser ist luftwarm – Trink- oder Brunnenwasser ist oft sehr kalt und kann Stress und Entwicklungsprobleme bei Gartenpflanzen verursachen. Vor allem die empfindlichen Wurzeln leiden oft unter zu kaltem Wasser. Regenwasser fällt kostenfrei vom Himmel – gerade in der heutigen Zeit mit Blick auf den Klimawandel und steigende Preise sollte jeder Tropfen Regenwasser für die Bewässerung der eigenen Gartenpflanzen gesammelt und gespeichert werden. Wer zudem noch weniger Gießen möchte, sollte die Gartenbeete mulchen. Egal ob mit Rasenschnitt oder gehäckseltem Holzschnitt, eine schützende Decke zwischen den Pflanzen hilft hohe Verdunstung zu vermeiden.

 

Schnittzeit: Süßkirschen

Der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt von Süßkirschbäumen ist direkt nach der Ernte oder sogar währenddessen, denn schwer zu beerntende Äste können gleich mit der Säge abgetrennt und die Früchte am Boden bequem geerntet werden. Süßkirschen, vor allem altgewachsene hochkronige Bäume, die aus Zeiten stammen, als schwach wachsende Unterlagen noch weitgehend unbekannt waren, wachsen jährlich mehr als einen halben Meter in die Höhe. Im Sommer heilen Schnittwunden gut ab und auch dem so genannten Gummifluss, der gern nach stärkeren Eingriffen auftritt, wird vorgebeugt. Der Sommerschnitt dämmt zudem einen zu starken Neuaustrieb ein. In den Folgejahren werden dann am jungen Fruchtholz größere Früchte zu erwarten sein, die zudem gefahrlos geerntet werden können.

 

Rosen düngen

Remontierende Rosen, also solche, die öfter blühen, sollten nach der Blütezeit und spätestens Ende Juni zurückgeschnitten werden. Bis spätestens Mitte Juli sollten die Rosen dann auch die letzte Düngegabe erhalten, damit die Triebe bis zum Herbst gut ausreifen. Wird später gedüngt, bilden die Triebe nicht ausreichend Holz und festes Gewebe und frieren oft stark zurück, auch in verhältnismäßig milden Wintern. Zum Düngen sollten am besten organische Dünger verwendet werden. Sie verbessern die Bodenstruktur und bringen Humus in den Gartenboden ein. Kompost aus dem eigenen Kleingarten eignet sich gut, um für ausreichend Nährstoffe rund um die Rosen zu sorgen. Dabei reichen 3 Liter je m² vollkommen aus. Ist kein Regen in Sicht, wird durchdringend gewässert, um den Dünger rasch in Wurzelnähe zu bringen.

Hohe Nachfrage

 

Lange Wartezeiten für Kleingärten im Saarland

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind Kleingärten so gefragt wie nie. Um eine der begehrten Parzellen zu ergattern, müssen Wartezeiten von bis zu zwei Jahren in Kauf genommen werden, so der Verbandschef der saarländischen Kleingärtner. Danach gelten strenge Vorgaben: So muss ein Drittel der Kleingarten-Fläche bepflanzt werden.

(übernommen aus der Titelseite der Saarbrücker Zeitung vom Samstag, 21.05.2022)

 

(Der nachfolgende Bericht wurde im Innenteil auf der Landeszeitung der Saarbrücker Zeitung am gleichen Tag veröffentlicht)

 

Wolfgang Kasper will mehr Miteinander im Garten
 

Vorsitzender des Landesverbands der Kleingärtner kandidiert für weitere Amtszeit. Er weiß von langen Wartezeiten auf Gärten.

Wolfgang Kasper ist seit 2018 Vorsitzender des Landesverbands Saarland der Kleingärtner. Foto: Markus Renz

SAARBRÜCKEN | Eine Zeit lang war Wolfgang Kasper Kunstschmied, dann fuhr er Lastwagen. „Ein Freund hat mich eines Abends angesprochen. Er hat mir gesagt, dass der Kleingarten neben seinem frei geworden ist“, sagt Kasper. Damals lebten seine Frau und er in einem Hochhaus, einen eigenen Garten hatten sie nicht. „Wir wollten raus ins Grüne und das war die Gelegenheit für uns.“ Zum 1. April 1991 übernimmt Kasper den Kleingarten und wird Mitglied im Gartenverein Flora Altenkessel. Sie pflanzen Obstbäume, Salat, Tomaten und Radieschen.

„Wir haben uns ein kleines Paradies geschaffen“, sagt Kasper. Die Feierabende und Wochenenden werden nun regelmäßig im Kleingarten verbracht, geschlafen wird auf dem ausziehbaren Sofa in der Laube. 2015 ist der gelebte Traum zu Ende. Kaspers Gesundheit spielt nicht mehr mit: „Wenn die Gartenarbeit zur Qual wird, muss man aufhören.“

Während Kasper zurückblickt, setzt der 73-Jährige den Blinker und fährt auf den geschotterten Parkplatz der Kleingarten-Anlage St. Arnual. Ein schmaler Weg führt in die Anlage. Zu beiden Seiten liegen Kleingärten, alle umzäunt, manche mit sorgsam gepflegten Rasenflächen, in anderen Kleingärten sprießen hohe Grashalme.

Seit Kasper den eigenen Kleingarten aufgeben musste, ist er im Vorstand des Landesverbands der Kleingärtner aktiv. Nachdem er ab Herbst 2017 zunächst stellvertretender Landesvorsitzender war, wurde er im Juni 2018 zum Vorsitzenden gewählt. 28 Vereine mit 1700 Gärten gehören dem in die drei Bezirksgruppen Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis gegliederten Verband an.

Kleingärten sind gesucht: „Mich erreichen jede Woche Anfragen“, sagt Kasper. Die Zahl der Wartenden sei groß, die Vereine führten Wartelisten. „Seit Ausbruch der Pandemie sind Kleingärten noch stärker gefragt. Man muss mit Wartezeiten von eineinhalb bis zwei Jahren rechnen.“

Neben älteren interessierten sich zunehmend auch junge Menschen für Kleingärten. Die Pacht ist laut Kasper mit 21 Cent pro Quadratmeter erschwinglich. „Im Schnitt haben Kleingärten Flächen von etwa 300 Quadratmetern. Das ergibt eine Jahrespacht von 63 Euro.“ Dazu komme dann noch die Versicherung gegen Sturm, Einbruch, Vandalismus und Feuer-Schaden zu 35 Euro pro Jahr.

Eine Bruchzahl müssen Kleingärtner kennen: ein Drittel. Gepachtete Kleingarten-Flächen müssen nach der Ein-Drittel-Regel bebaut werden: ein Drittel Laube, eines für Pflanzungen und eines als Erholungsbereich.

Axel Gieselmann entfernt die rostige Kette, die das Zugangstor seines Kleingartens sichert. „Meine Frau und ich haben unseren Kleingarten seit 14 Jahren“, sagt Gieselmann. Eine Oase sei der Garten, ein Rückzugsort. „Das ist Natur pur. In der Stadt hat man maximal einen Balkon oder eine Dachterrasse. Von einem solchen Garten kann man dort nur träumen.“ Nur der alte hochgewachsene Baum an der Ecke ihres Gartens und die fallenden Baumfrüchte beeinträchtigen das Garten-Kleinod der Gieselmanns.

Kasper spricht diesbezüglich von Altlasten und verspricht, sich der Sache anzunehmen. Thuja-Hecken und Kirschlorbeeren sind in der Welt der Kleingärten heute ebenfalls ungern gesehen, weil giftig und besonders für Kinder gefährlich. Dann zeigt Kasper auf einen Pool in einem der Kleingärten: „Pools sind auch hin und wieder wegen der Wasserentsorgung ein Problem. Das Pool-Wasser darf nicht in den Gärten abgelassen werden. Und keine der Lauben ist an die Kanalisation angeschlossen.“

Probleme lösen, das funktioniere am besten im Gespräch mit den Betroffenen, sagt Kasper. Er sieht es als eine seiner Hauptaufgaben, den Gemeinschaftssinn bei Kleingärtnern wieder zu erwecken. „Viele Kleingärtner wollen heutzutage für sich sein. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man den Nachbarn kennt oder ins Gespräch kommt.“ Genau das macht für Kasper aber das Miteinander im Kleingarten aus.

Wird Kasper für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Landesverbands der Kleingärtner gewählt, will er sich weiter auch für die Stärkung des Gemeinschafts-Gefühls einsetzen: „Ich möchte, dass die Vereine wieder zusammenwachsen. Gemeinschaft macht stark.“

 

Ostereiersuchen im Kleingarten

Nach einer 2-jährigen Pause durch die Corona-Pandemie wurden die Kinder der Kleingartenanlage Soutyhof Saarlouis in diesem Jahr endlich wieder zum traditionellen Ostereiersuchen eingeladen.

 

Bei schönstem Sonnenwetter fanden sich mehr als 30 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern ein.

 

 

 

Da die Kinder- und Jugendbeauftragte, Elvira Kuske verhindert war, lag es an der Organisationsleiterin Jutta Schiffer, die Ostereiersuchaktion zu organisieren.

 

Dabei wurde sie durch ihre Tochter (Kaffee und Kuchenausgabe) wie auch durch Enkelin Lea  (Kinderspiele) tatkräftig unterstützt.

 

Nach verschiedenen lustigen Spielen auf Bouleplatz am Vereinshaus konnten die Kinder die in der Umgebung versteckten Eier suchen.

 

Wie in den Vorjahren erhielten alle Kinder zusätzlich noch ein Pfäsent mit  bunten Schokoeiern und allerlei anderen Leckereien.

 

Die Erwachsenen konnten sich anschließend im Vereinshaus an 10 verschiedenen köstlichen Torten erfreuen.

 

Alle Gäste waren mit dem Ablauf der Aktion hoch zufrieden.

 

Ein großes Dankeschön gilt Jutta Schiffer für die tolle Organisation und Abwicklung der Veranstaltung.

 

 

Biodiverser Kleingarten - ganz einfach!

Sebastian Schläger, Blogger auf garten.schule, ist leidenschaftlicher Gärtner. In seinem Blog schreibt er über alle Themen, die ihn beim Gärtnern beschäftigen. Jetzt hat er einen interessanten Artikel darüber geschrieben, wie man ganz einfach artenreiche und biologische Vielfalt im eigenen Garten schaffen kann. Er ist damit einverstanden, den Link auf seinen Artikel auf unserer Vereinshomepage zu veröffentlichen. Hier der Link: https://www.garten.schule/Biodiversitaet/

 

In seinem Artikel erläutert er ausführlich, was ein biodiverser Garten ist und warum das supersinnvoll ist. Er beschreibt in verständlicher Form die Elemente des biodiversen Gartens (Tiere, Pflanzen, Wasser, Erde).

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