Herzlich willkommen!

Als Vorsitzende des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V. freue ich mich, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können.

Grazyna Parys, Vorsitzende

 

Die Dauerkleingartenanlage Soutyhof Saarlouis erstreckt sich über eine Fläche von 5,25 ha in der Gemarkung Beaumarais mit 89 Pachtgärten. Der Kleingärtnerverein Soutyhof Saarlouis e.V., - 1936 gegründet – zählt rund 185 Mitglieder.

 

Unsere Gartenanlage ist eine grüne Oase und liegt in der Nähe des Wohnparks Soutyhof und des historischen Soutyhof. Ein großer Spielplatz für die Kleinsten, ein Vereinshaus sowie ein gepflegter Bouleplatz sind beliebte Treffpunkte für Alt und Jung.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns einmal besuchen; denn ein Rundgang durch die Gartenanlage und ein Schwätzchen mit den freundlichen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern lohnt sich immer!

 

Grazyna Parys

Vorsitzende

 

Winterstimmung am Saarlouiser Taffingsweiher

Der Garten im Januar 2022

Tipp: Die Samenkataloge sind da! Sichten Sie vor der Bestellung neuen Saatguts unbedingt ihre Restbestände. Von zahlreichen Gemüsesorten bleibt das Saatgut mehrere Jahre voll keimfähig, so dass altes Saatgut erneut verwendet werden kann. Das schont den Geldbeutel. Nicht benötigte Samen werden trocken und luftdicht aufbewahrt. Am besten geeignet sind dicht verschlossene Schraubverschlussgläser. Vor Überraschungen schützt in jedem Fall eine Keimprobe, die bereits jetzt am Küchenfenster durchgeführt werden kann.

 

Gute Gartengeräte

Beim Anschaffen von Gartengeräten sollten Sie auf deren Zweckmäßigkeit achten. Alle Geräte sollen Gartenarbeit ohne großen Kraftaufwand ermöglichen. Achten Sie beim Kauf auf solide Herstellung. Schlussendlich sind preiswert erworbene Geräte die teuersten. Bei Spaten, Hacke, Harke und Laubbesen sollten die Stiele so lang sein, dass damit ohne großes Rückenkrümmen gearbeitet werden kann. Das Arbeiten mit dem Spaten und der Grabegabel ist immer noch schwerste Arbeit im Garten. Erleichterung verschafft die richtige Stiellänge, die im Durchschnitt 85 cm beträgt. Auch die Griffform spielt beim Arbeiten eine Rolle. Der D-Griff ist gewöhnungsbedürftig, der Knopfgriff eignet sich eigentlich nur für leichte Böden. Aus gutem Grund werden Grabewerkzeuge mit T-Griff am häufigsten verwendet.

 

Gefiederten Helfern helfen

Nisthilfen für Singvögel gehören in jeden naturnahen Garten. Ihre Bewohner helfen, die Populationen von Schädlingen, in der Regel alle Entwicklungsstufen von Kerbtieren auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Ein Blaumeisenpaar beispielsweise geht teilweise bis zu 1000 Mal am Tag auf Beutezug, um seine hungrigen Nestlinge zu füttern. Nistkästen, die im letzten Jahr in Gebrauch waren, können bereits  jetzt gereinigt und instandgesetzt werden. Höhlenbrüter mögen es gern geschützt. Prüfen Sie deshalb, ob die Kästen noch sturmsicher, regendicht und geschützt vor Katzen aufgehängt sind.

 

Richtige Sorten wählen

Wer Gemüsesorten mit kurzer Entwicklungszeit anbaut, holt mehr aus der Fläche.   Die eingesparte Standzeit im Quartier kann zum Anbau geeigneter Vor- und Nachfrüchte genutzt werden. So erhöht sich nicht nur die Biodiversität in ihrem Garten, es kommt auch Vielfalt auf den Tisch. Wenn es nicht auf spezielle Sorteneigenschaften wie Frostresistenz oder gute Lagerfähigkeit geht, lassen sich für den Spätanbau von Gemüse in vielen Fällen Frühsorten mit gleichem Erfolg anbauen. Bei Früh- oder Spätsorten geht es um die Tageslänge, die Einfluss auf die Ausbildung der Pflanzenorgane, die der Gärtner verzehren möchte, haben. Das gilt zum Beispiel für viele Kohl-Arten wie Blumenkohl, Kopfkohl und Kohlrabi.

 

Rittersterne pflegen

Blühfähige Rittersterne (Hippeastrum) müssen im Januar warm stehen, brauchen aber wenig Licht. Trotzdem werden sie kaum gegossen. Reichlich gewässert wird erst, wenn der Blütentrieb sichtbar wird. Andernfalls kann er steckenbleiben, und es entwickeln sich nur Blätter. Jetzt brauchen die Pflanzen auch viel Licht und Temperaturen um 18° C. Bei 15 bis 16° C dauert die Blütenentwicklung zwar länger, aber die Blüten werden viel schöner. Zeigt sich die Knospe, ist auch der richtige Zeitpunkt zum Umpflanzen. Dabei wird die obere Substratschicht entfernt, ohne den Wurzelballen zu zerstören. Verwendet wird handelsübliche Blumenerde, die mit etwas Sand vermischt wird. In kleinen Töpfen blühen die Pflanzen sicherer als in größeren. Ältere Exemplare brauchen nur alle drei bis vier Jahre umgepflanzt werden.

Unsere Pächter/innen und ihre Gärten

„Ich will so lange in meinem Garten arbeiten, bis es nicht mehr geht!“

 

Nach Gerd Wientjes, der mit 86 Jahren jetzt im 61. Jahr seinen Garten bewirtschaftet, sowie den Ehrenmitgliedern Ursel und Helmut Hointza wird heute die älteste Gartenpächterin vorgestellt.

 

 

   Christel Kohl

 

ist am 25.03.1932 geboren. Sie ist mit ihren 89 Jahren   die zweitälteste Pächterin  des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V.

 

Ihren Kleingarten bewirtschaftet sie ab dem 01.08.1970,

also seit 51 Jahren.

 

Somit ist sie die Pächterin, die nach Gerd Wientjes ihren Garten am

ngsten bewirtschaftet.

Und so fing alles an: Im Sommer 1970 spazierte Christel durch die Gartenanlage Soutyhof. Dabei fiel ihr sofort ein Garten mit einem großen Kirschbaum (und viel Unkraut) auf. Der Garten war nicht bewirtschaftet, gefiel ihr aber auf Anhieb. Sie überzeugte ihren Mann, diesen Garten zu pachten. Und so wurde sie am 01.08.1970 Mitglied im Verein und konnte noch am gleichen Tag auch ihren neuen Pachtgarten (Nummer 52) übernehmen.

Nach der mühsamen Urbarmachung der verunkrauteten Gartenparzelle wurde alles angebaut, was damals zu einem Selbstversorgergarten gehörte. 1974/1975 baute dann ihr Mann mit Freunden und Bekannten das schmucke Gartenhaus, das heute immer noch seine Dienste tut.

 

 

 

Ab 1980, dem Tod des alluzu früh verstorbenen Mannes Otto, bewirtschaftete Christel (neben einer Halbtagsbe-schäftigung) den Garten alleine. Seit 2020 ist nun Tochter Cornelia in Rente und unterstützt ihre Mutter auch im Garten tatkräftig.

 

Mutter und Tochter: Die beiden Pächterinnen Christel und

Cornelia Kohl

 

Bei meinem Besuch im Garten Kohl fielen mir sofort die großen Büsche und Sträucher mit wunderschönen Rosen auf. Auch die überall verteilten bunt blühenden Stauden und Sommerblumen zeigen deutlich, dass Christel Kohl Blumen und vor allem Rosen über alles liebt. So ist es auch kein Wunder, dass sie bei den Gartenwettbewerben des Vereins immer unter den Erstplatzierten war.

So kennt man Christel: immer fröhlich und immer für den Verein im Einsatz!

 

 

„Christel Kohl war immer eine Top-Helferin“, so das kurzgefasste Urteil von Grazyna Parys, der Vorsitzenden. Sie war immer an vordersten Stelle dabei, wenn Arbeiten im Verein anstanden, ob beim Auf- oder Abbau von Ständen und Zelten, bei dem Kuchenverkauf, der Suppenausgabe, an der Essensausgabe bei allen Vereinsfesten. Auf Christel war Verlass! Besondere Verdienste hat sie sich bei dem Aufbau sowie der Verwaltung und Unterhaltung des damals stark durch die Vereinsmitglieder genutzten Holzhauses erworben, was mit einer Urkunde belohnt wurde. Erst ab dem 85. Lebensjahr zog sie sich vom aktiven Vereinsleben zurück.

 

„Ich habe immer gern im Garten gearbeitet und es hat mir bis heute auch viel Spaß gemacht. Und ich will so lange weiterarbeiten, bis es nicht mehr geht“!

 

 Nach dieser positiven Aussage kann ich Christel nur wünschen, dass sie noch lange ihren Garten mit den vielen Rosen genießen kann!

 

Rainer Konrad

Biodiverser Kleingarten - ganz einfach!

Sebastian Schläger, Blogger auf garten.schule, ist leidenschaftlicher Gärtner. In seinem Blog schreibt er über alle Themen, die ihn beim Gärtnern beschäftigen. Jetzt hat er einen interessanten Artikel darüber geschrieben, wie man ganz einfach artenreiche und biologische Vielfalt im eigenen Garten schaffen kann. Er ist damit einverstanden, den Link auf seinen Artikel auf unserer Vereinshomepage zu veröffentlichen. Hier der Link: https://www.garten.schule/Biodiversitaet/

 

In seinem Artikel erläutert er ausführlich, was ein biodiverser Garten ist und warum das supersinnvoll ist. Er beschreibt in verständlicher Form die Elemente des biodiversen Gartens (Tiere, Pflanzen, Wasser, Erde).

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