Herzlich willkommen!

Als Vorsitzende des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V. freue ich mich, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können.

Grazyna Parys, Vorsitzende

 

Die Dauerkleingartenanlage Soutyhof Saarlouis erstreckt sich über eine Fläche von 5,25 ha in der Gemarkung Beaumarais mit 89 Pachtgärten. Der Kleingärtnerverein Soutyhof Saarlouis e.V., - 1936 gegründet – zählt rund 185 Mitglieder.

 

Unsere Gartenanlage ist eine grüne Oase und liegt in der Nähe des Wohnparks Soutyhof und des historischen Soutyhof. Ein großer Spielplatz für die Kleinsten, ein Vereinshaus sowie ein gepflegter Bouleplatz sind beliebte Treffpunkte für Alt und Jung.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns einmal besuchen; denn ein Rundgang durch die Gartenanlage und ein Schwätzchen mit den freundlichen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern lohnt sich immer!

 

Grazyna Parys

Vorsitzende

 

Hohe Nachfrage

 

Lange Wartezeiten für Kleingärten im Saarland

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind Kleingärten so gefragt wie nie. Um eine der begehrten Parzellen zu ergattern, müssen Wartezeiten von bis zu zwei Jahren in Kauf genommen werden, so der Verbandschef der saarländischen Kleingärtner. Danach gelten strenge Vorgaben: So muss ein Drittel der Kleingarten-Fläche bepflanzt werden.

(übernommen aus der Titelseite der Saarbrücker Zeitung vom Samstag, 21.05.2022)

 

(Der nachfolgende Bericht wurde im Innenteil auf der Landeszeitung der Saarbrücker Zeitung am gleichen Tag veröffentlicht)

 

Wolfgang Kasper will mehr Miteinander im Garten
 

Vorsitzender des Landesverbands der Kleingärtner kandidiert für weitere Amtszeit. Er weiß von langen Wartezeiten auf Gärten.

Wolfgang Kasper ist seit 2018 Vorsitzender des Landesverbands Saarland der Kleingärtner. Foto: Markus Renz

SAARBRÜCKEN | Eine Zeit lang war Wolfgang Kasper Kunstschmied, dann fuhr er Lastwagen. „Ein Freund hat mich eines Abends angesprochen. Er hat mir gesagt, dass der Kleingarten neben seinem frei geworden ist“, sagt Kasper. Damals lebten seine Frau und er in einem Hochhaus, einen eigenen Garten hatten sie nicht. „Wir wollten raus ins Grüne und das war die Gelegenheit für uns.“ Zum 1. April 1991 übernimmt Kasper den Kleingarten und wird Mitglied im Gartenverein Flora Altenkessel. Sie pflanzen Obstbäume, Salat, Tomaten und Radieschen.

„Wir haben uns ein kleines Paradies geschaffen“, sagt Kasper. Die Feierabende und Wochenenden werden nun regelmäßig im Kleingarten verbracht, geschlafen wird auf dem ausziehbaren Sofa in der Laube. 2015 ist der gelebte Traum zu Ende. Kaspers Gesundheit spielt nicht mehr mit: „Wenn die Gartenarbeit zur Qual wird, muss man aufhören.“

Während Kasper zurückblickt, setzt der 73-Jährige den Blinker und fährt auf den geschotterten Parkplatz der Kleingarten-Anlage St. Arnual. Ein schmaler Weg führt in die Anlage. Zu beiden Seiten liegen Kleingärten, alle umzäunt, manche mit sorgsam gepflegten Rasenflächen, in anderen Kleingärten sprießen hohe Grashalme.

Seit Kasper den eigenen Kleingarten aufgeben musste, ist er im Vorstand des Landesverbands der Kleingärtner aktiv. Nachdem er ab Herbst 2017 zunächst stellvertretender Landesvorsitzender war, wurde er im Juni 2018 zum Vorsitzenden gewählt. 28 Vereine mit 1700 Gärten gehören dem in die drei Bezirksgruppen Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis gegliederten Verband an.

Kleingärten sind gesucht: „Mich erreichen jede Woche Anfragen“, sagt Kasper. Die Zahl der Wartenden sei groß, die Vereine führten Wartelisten. „Seit Ausbruch der Pandemie sind Kleingärten noch stärker gefragt. Man muss mit Wartezeiten von eineinhalb bis zwei Jahren rechnen.“

Neben älteren interessierten sich zunehmend auch junge Menschen für Kleingärten. Die Pacht ist laut Kasper mit 21 Cent pro Quadratmeter erschwinglich. „Im Schnitt haben Kleingärten Flächen von etwa 300 Quadratmetern. Das ergibt eine Jahrespacht von 63 Euro.“ Dazu komme dann noch die Versicherung gegen Sturm, Einbruch, Vandalismus und Feuer-Schaden zu 35 Euro pro Jahr.

Eine Bruchzahl müssen Kleingärtner kennen: ein Drittel. Gepachtete Kleingarten-Flächen müssen nach der Ein-Drittel-Regel bebaut werden: ein Drittel Laube, eines für Pflanzungen und eines als Erholungsbereich.

Axel Gieselmann entfernt die rostige Kette, die das Zugangstor seines Kleingartens sichert. „Meine Frau und ich haben unseren Kleingarten seit 14 Jahren“, sagt Gieselmann. Eine Oase sei der Garten, ein Rückzugsort. „Das ist Natur pur. In der Stadt hat man maximal einen Balkon oder eine Dachterrasse. Von einem solchen Garten kann man dort nur träumen.“ Nur der alte hochgewachsene Baum an der Ecke ihres Gartens und die fallenden Baumfrüchte beeinträchtigen das Garten-Kleinod der Gieselmanns.

Kasper spricht diesbezüglich von Altlasten und verspricht, sich der Sache anzunehmen. Thuja-Hecken und Kirschlorbeeren sind in der Welt der Kleingärten heute ebenfalls ungern gesehen, weil giftig und besonders für Kinder gefährlich. Dann zeigt Kasper auf einen Pool in einem der Kleingärten: „Pools sind auch hin und wieder wegen der Wasserentsorgung ein Problem. Das Pool-Wasser darf nicht in den Gärten abgelassen werden. Und keine der Lauben ist an die Kanalisation angeschlossen.“

Probleme lösen, das funktioniere am besten im Gespräch mit den Betroffenen, sagt Kasper. Er sieht es als eine seiner Hauptaufgaben, den Gemeinschaftssinn bei Kleingärtnern wieder zu erwecken. „Viele Kleingärtner wollen heutzutage für sich sein. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man den Nachbarn kennt oder ins Gespräch kommt.“ Genau das macht für Kasper aber das Miteinander im Kleingarten aus.

Wird Kasper für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Landesverbands der Kleingärtner gewählt, will er sich weiter auch für die Stärkung des Gemeinschafts-Gefühls einsetzen: „Ich möchte, dass die Vereine wieder zusammenwachsen. Gemeinschaft macht stark.“

 

Ostereiersuchen im Kleingarten

Nach einer 2-jährigen Pause durch die Corona-Pandemie wurden die Kinder der Kleingartenanlage Soutyhof Saarlouis in diesem Jahr endlich wieder zum traditionellen Ostereiersuchen eingeladen.

 

Bei schönstem Sonnenwetter fanden sich mehr als 30 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern ein.

 

 

 

Da die Kinder- und Jugendbeauftragte, Elvira Kuske verhindert war, lag es an der Organisationsleiterin Jutta Schiffer, die Ostereiersuchaktion zu organisieren.

 

Dabei wurde sie durch ihre Tochter (Kaffee und Kuchenausgabe) wie auch durch Enkelin Lea  (Kinderspiele) tatkräftig unterstützt.

 

<p><span style="color:#D32F2F;"><strong><span style="font-size:20px;"><span style="font-family: "Open Sans", sans-serif; font-weight: bold; background-color: initial;">Der Garten im Mai 2022 </span></span></strong></span></p> <p> </p> <p><em style="color: rgb(102, 102, 102); font-family: "Open Sans", sans-serif; font-size: 13px; background-color: initial; box-sizing: border-box;"><span style= "font-size:20px;"><span style="color:#D32F2F;">Tipp</span>:</span> <span style="font-size:16px;">Maulwürfe bringen Erde aus tieferen Erdschichten an die Oberfläche. Die Erde ist locker, krümelig und praktisch frei von Unkrautsamen, Wurzeln und Tieren wie Regenwürmern oder Engerlingen. Denn bei seinen Grabearbeiten verspeist der Maulwurf seine Beute sogleich. Je dunkler die Erde des Maulwurfshügels ist, desto mehr Humus enthält dieser. Anstatt sich über immer wieder neue Maulwurfshügel im Garten zu ärgern, sollte man sie sich zunutze machen und sich über die Entlastung bei der Gartenarbeit freuen. Denn fruchtbare Maulwurfserde kann genutzt werden für das Auffüllen von Hochbeeten, Beeten, aber auch für Topf- und Kübelpflanzen.</span></em></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"> </p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style="font-size:16px;"><span style= "box-sizing:border-box;display:block;margin:0px 15px 7px 0px;max-width:100%;float:left;width:150px;"><img alt="" height="225" src="https://www.kleingarten-bund.de/images/2531/THW-6139.JPG?1651037624" style="box-sizing:border-box;vertical-align:bottom;width:150px;height:auto;border:0px;" title="" width="150" /></span><span style="color:#D32F2F;"><span style= "box-sizing:border-box;font-weight:600;">Sommerblumen füllen Lücken</span></span></span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style="font-size:16px;">Ab Mitte Mai können die meisten vorkultivierten Sommerblumen ausgepflanzt werden. Sie sollten gut abgehärtet sein, also bereits ein paar Freilandtage auf dem Balkon oder der Terrasse verbracht haben. Nur dann überstehen sie Nachttemperaturen bis zum Gefrierpunkt. Droht Frost, sollten Schutzvliese bereitliegen. Einjährige Sommerblumen eignen sich gut zum Schließen von kahlen Stellen in Steingarten und Staudenrabatte. Besonders durch Auswintern entstandene Lücken oder solche Stellen, die durch das Abblühen von Zwiebelblumen entstehen, können für Sommerblüher genutzt werden.</span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"> </p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style= "box-sizing:border-box;display:block;margin:0px 15px 7px 0px;max-width:100%;float:left;width:150px;"><img alt="" height="200" src= "https://www.kleingarten-bund.de/images/2533/IMG-3568-SvR.jpg?1651037605" style="box-sizing:border-box;vertical-align:bottom;width:150px;height:auto;border:0px;" title="" width= "150" /></span><span style="color:#D32F2F;"><span style="font-size:16px;"><span style="box-sizing:border-box;font-weight:600;">Exoten mit reichem Ertrag</span></span></span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style="font-size:16px;"><span style= "box-sizing:border-box;font-weight:600;">Ingwerpflanzen</span> lassen sich aus den im Handel erhältlichen Ingwerrhizomen heranziehen. Benötigt wird ein Stück Ingwer, das mehrere Augen besitzt. Ingwer liebt Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit. Ist so ein Standort gegeben, kann der Ingwer auch im Garten angepflanzt werden. Nach ca. 6 Monaten können die nun reichlich gewachsenen Rhizome geerntet werden. Im Kübel gepflanzt, kann der Topf im kühler werdenden Herbst ins Zimmer gestellt werden. Hier kann der Ingwer unbesorgt weiterwachsen bis geerntet wird. Die <span style= "box-sizing:border-box;font-weight:600;">Physalis</span>, auch Andenbeere genannt, ist eine leicht zu kultivierende Staude, die mehrjährig ist, allerdings hierzulande nur einjährig angebaut wird, da ihr die Frosthärte fehlt. Aussäen kann man die Physalis im Zimmer bereits im Februar, ausgepflanzt wird nach den Spätfrosten im Mai an einen sonnigen Standort mit frischer, nahrhafter Erde. Im Juli sind dann bereits die ersten Früchte reif. Bis in den Herbst hinein kann reichlich geerntet werden.</span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"> </p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style= "box-sizing:border-box;display:block;margin:0px 15px 7px 0px;max-width:100%;float:left;width:150px;"><img alt="" height="199" src= "https://www.kleingarten-bund.de/images/2534/Gie%C3%9Fen-SvR.jpg?1651037827" style="box-sizing:border-box;vertical-align:bottom;width:150px;height:auto;border:0px;" title="" width= "150" /></span><span style="color:#D32F2F;"><span style="font-size:16px;"><span style="box-sizing:border-box;font-weight:600;">Richtig gießen</span></span></span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style="font-size:16px;">Pflanzen sollten grundsätzlich einmal kräftig, als öfter zaghaft gegossen werden. Die Pflanze lernt dadurch kräftige, tiefere Wurzeln auszubilden, die dann in der Lage sind sich aus tieferen Bodenschichten selbst mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Nur oberflächlich gegossene Pflanzen<s style="box-sizing:border-box;">,</strike> bilden auch nur oberflächlich Wurzeln aus und sind für Extremsituationen nicht gut ausgerüstet. Ausnahmen bilden Topfpflanzen. Da sie sich nicht selbst mit Wasser aus dem Boden versorgen können, müssen sie vom Gärtner besonders umsorgt werden. Idealerweise tränkt man Topfpflanzen so lange ins Wasser bis keine Blasen mehr aufsteigen. Nur mit der Gießkanne gegossen, geht viel Wasser verloren, in dem es ungenutzt wieder unten herausfließt.</span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"> </p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style="font-size:16px;"><span style= "box-sizing:border-box;display:block;margin:0px 15px 7px 0px;max-width:100%;float:left;width:150px;"><img alt="" height="225" src= "https://www.kleingarten-bund.de/images/2530/IMG-0428-Schwebfliege.JPG?1651037632" style="box-sizing:border-box;vertical-align:bottom;width:150px;height:auto;border:0px;" title="" width= "150" /></span><span style="color:#D32F2F;"><span style="font-size:18px;"><span style="box-sizing:border-box;font-weight:600;">Blattläuse im Garten</span></span></span></span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"><span style="font-size:16px;">Blattläuse saugen gern an geschwächten Pflanzen, oder Pflanzen, deren Stängel und Blätter sehr weich sind. Meist treten sie auch in der Nähe von Ameisenpopulationen auf. Sie haben ein Abkommen: Ameisen ernähren sich von Honigtau und bringen Blattläuse in Sicherheit, wenn Gefahr besteht, oder helfen bei der Umsiedlung. Nicht jede Blattlaus muss bekämpft werden. Sie dienen Marienkäfern und ihren Larven, Schlupfwespen und Schwebfliegen als Nahrung. Wird es dennoch zu viel an einer Pflanze, empfiehlt sich das händische Zerdrücken, ein harter Wasserstrahl. Wer allerdings für viel Pflanzenvielfalt im eigenen Garten sorgt, bietet Nützlingen ein gutes Zuhause und diese kümmern sich dann um die Vertilgung der Blattläuse.</span></p> <p style="box-sizing:border-box;color:rgb(102, 102, 102);font-family:Open Sans, sans-serif;font-size:13px;"> </p>

Nach verschiedenen lustigen Spielen auf Bouleplatz am Vereinshaus konnten die Kinder die in der Umgebung versteckten Eier suchen.

 

Wie in den Vorjahren erhielten alle Kinder zusätzlich noch ein Pfäsent mit  bunten Schokoeiern und allerlei anderen Leckereien.

 

Die Erwachsenen konnten sich anschließend im Vereinshaus an 10 verschiedenen köstlichen Torten erfreuen.

 

Alle Gäste waren mit dem Ablauf der Aktion hoch zufrieden.

 

Ein großes Dankeschön gilt Jutta Schiffer für die tolle Organisation und Abwicklung der Veranstaltung.

 

 

Der Garten im April 2022

Tipp: Sobald die Tage länger und wärmer werden, werden auch Insekten und Spinnentiere im Garten aktiv. Doch nicht nur Nützlinge sind an den Gartenpflanzen zu beobachten. Auch Blattläuse und Raupen machen sich jetzt mitunter an den Obstgehölzen zu schaffen. Wer genau hinschaut und sie entdeckt, kann größeren Schaden verhindern, indem die ersten kleinen Kolonien entweder per Hand oder mit einem Wasserstrahl entfernt werden. Unterstützung bekommt man dabei aus dem Tierreich von Singvögeln und Ohrwürmern. Letztere sind nachtaktiv und können mit Tagesverstecken aus kopfüber aufgehängten Blumentöpfen, die mit Holzwolle gefüllt sind, in die Obstgehölze gelockt werden.

 

Obstblüte schützen

 

Im April besteht immer noch die Gefahr, dass die Temperaturen unter 0° Celsius fallen. Die Obstblüte von frühblühenden Obstgehölzen im Garten kann dadurch gefährdet sein. Im schlimmsten Fall tragen die Gehölze in diesem Jahr keine Früchte mehr. Wirksamer Frostschutz ist selbst im Erwerbsobstbau schwierig. Im Garten lassen sich Beerensträucher am ehesten vor Blütenfrost schützen. Jutegewebe oder Papier – über leichte Gerüste gespannt – können die Spätfrostschäden mindern. Bei allen groß werdenden Obstgehölzen ist es besser, vor allem in rauen Lagen nach spät blühenden Sorten Ausschau zu halten. Hier gibt es eine große Auswahl an Obstgehölzen, die erst im April oder sogar Mai beginnen zu blühen. Schon wenige Tage Blühverzug können die Gefahr von Frostschäden abwenden, da die offene Blüte am empfindlichsten reagiert. Beim Apfel sind die Unterschiede in der Blütezeit am größten. Als mittelspät bis spät blühende Sorten gelten unter anderem die Winteräpfel ‚Melrose’, ‚Pilot’ oder ‚Rebella’. Weitere, spät blühende Obstarten sind Himbeere oder Quitte.

 

Staudenpflanzung

 

Wer den passenden Pflanztermin für neue Stauden im Herbst verpasst hat, kann diese jetzt im Frühjahr – vorausgesetzt der Boden ist bereits frostfrei – problemlos einpflanzen. Heimische Wildstauden wie Margeriten, Blutweiderich oder Staudensonnenblumen können so nach der Pflanzung in Ruhe Wurzeln schlagen und ab dem Frühsommer ihre volle Pracht entfalten. Nachdem ein Standort, der den Ansprüchen der Staudenart entspricht, gefunden und das Pflanzloch vorbereitet ist, tränken Sie zunächst den Wurzelballen so lange in einen Eimer voll Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann setzen Sie die Staude ins Loch, füllen die Ränder mit Gartenerde auf, die sie vorsichtig andrücken. Abschließend gießen Sie die Staude noch einmal durchdringend an. Drohen frostige Nächte, sollten die Neulinge im Garten vorsichthalber mit einem Vlies geschützt werden.

 

Mulch selbst anbauen

 

Mulchmaterial kann man gezielt selbst anbauen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass manch ein gut geeignetes Material von sehr ansehnlichen und zierenden Stauden stammt, die jetzt im April gepflanzt werden können. Eine sehr gut geeignete Pflanze ist beispielsweise die Taglilie. Die Blüten der Taglilien blühen zwar nur - wie der Name schon vermuten lässt - einen Tag lang, dafür üppig und über mehrere Wochen etwa ab Juni. Im Herbst sterben Laub und Blütenstängel ab. Die ganze Kraft der Pflanze steckt dann in ihren Knollenwurzeln. Wichtig ist, dass das vertrocknete Laub bis ins Frühjahr an der Pflanze verbleibt, bevor es vor dem Austrieb entfernt und mit einer Schere in kleine Stücke geschnitten wird. Damit lassen sich dann Erdbeer- oder Staudenbeete wunderbar mulchen. Eine Abdeckung mit Mulch hat viele Vorteile: es unterdrückt das Wachstum unerwünschter Beikräuter und schützt den Boden vor Austrocknung. Mulch aus dem eigenen Garten ist zudem nachhaltig und kostengünstiger als gekauftes. Was im eigenen Garten wächst, bleibt auch im eigenen Garten.

Biodiverser Kleingarten - ganz einfach!

Sebastian Schläger, Blogger auf garten.schule, ist leidenschaftlicher Gärtner. In seinem Blog schreibt er über alle Themen, die ihn beim Gärtnern beschäftigen. Jetzt hat er einen interessanten Artikel darüber geschrieben, wie man ganz einfach artenreiche und biologische Vielfalt im eigenen Garten schaffen kann. Er ist damit einverstanden, den Link auf seinen Artikel auf unserer Vereinshomepage zu veröffentlichen. Hier der Link: https://www.garten.schule/Biodiversitaet/

 

In seinem Artikel erläutert er ausführlich, was ein biodiverser Garten ist und warum das supersinnvoll ist. Er beschreibt in verständlicher Form die Elemente des biodiversen Gartens (Tiere, Pflanzen, Wasser, Erde).

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