Herzlich willkommen!

Als Vorsitzende des Kleingärtnervereins Soutyhof Saarlouis e.V. freue ich mich, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können.

Grazyna Parys, Vorsitzende

 

Die Dauerkleingartenanlage Soutyhof Saarlouis erstreckt sich über eine Fläche von 5,25 ha in der Gemarkung Beaumarais mit 89 Pachtgärten. Der Kleingärtnerverein Soutyhof Saarlouis e.V., - 1936 gegründet – zählt rund 185 Mitglieder.

 

Unsere Gartenanlage ist eine grüne Oase und liegt in der Nähe des Wohnparks Soutyhof und des historischen Soutyhof. Ein großer Spielplatz für die Kleinsten, ein Vereinshaus sowie ein gepflegter Bouleplatz sind beliebte Treffpunkte für Alt und Jung.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns einmal besuchen; denn ein Rundgang durch die Gartenanlage und ein Schwätzchen mit den freundlichen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern lohnt sich immer!

 

Grazyna Parys

Vorsitzende

 

Einladung

zum Praxisseminar

 

„Winterschnitt bei Obstbäumen und Beerensträuchern in Theorie und Praxis“

 

Samstag, 04. Februar 2023, 14:00 Uhr,

Kleingartenanlage Soutyhof Saarlouis

 

Die Bezirksgruppe der Kleingärtner im Landkreis      Saarlouis lädt in Verbindung mit dem Landesverband Saarland der Kleingärtner herzlich ein.

 

Alle interessierten Gartenfreundinnen und –freunde können daran teilnehmen.

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Anmeldungen erbeten an:

 

Grazyna Parys           Tel. 06831-120247  oder

Roland Luckhardt     Tel. 06831-128678

 

Referent: Gartenbauingenieur Karl-Heinz Schmitt  

                    

       

Gesunder Boden: Ein Ökosystem voller Leben

Der Boden ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde – wenn er denn gesund ist.

 

BERLIN |(dpa) Er soll den Pflanzen Halt, Nahrung und Wasser bieten: Ein gesunder Boden gilt als Basis für erfolgreiches Gärtnern. Dass er aber auch Lebensraum für Milliarden von Organismen ist, das war selbst Biologin Bärbel Oftring viele Jahre nicht bewusst.

 

Es heißt: In einer Handvoll Boden steckt mehr Leben, als es Menschen auf der Erde gibt. Was ist da dran?

 

Oftring  Der Boden ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde – wenn er denn gesund ist. Meist kommt uns als Erstes der Regenwurm in den Sinn. Dabei machen er und andere Kleintiere nur einen winzigen Bruchteil der Bodenlebewesen aus. Die überwiegende Mehrzahl sind Pilze, Bakterien und Einzeller wie Amöben, Geißeltierchen und Wimpertierchen. Diese Mikroorganismen sind so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Sie alle eint eine Aufgabe: organische Abfälle wie Blätter, Pflanzenreste, Totholz, Aas und Kot zu recyceln und die Nährstoffe den Pflanzen verfügbar zu machen.

 

Bleiben wir zunächst beim Regenwurm. Inwiefern macht er den Boden gut?

 

Oftring  Regenwürmer sind Weltmeister im Bodenlockern. Je nach Art leben und graben sie in unterschiedlich tiefen Schichten. Ihre Tunnel und Gänge versorgen den Boden mit Sauerstoff. Außerdem leisten die Würmer einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Ihr spaghettiförmiger Kot ist nicht nur ein nährstoffreicher Dünger, sondern bindet durch die Ton-Humus-Komplexe auch CO2 im Boden.

 

Welche Tiere lassen sich noch mit bloßem Auge im Boden entdecken?

 

Oftring Je mehr der Boden mit Laub und anderem organischem Material bedeckt ist, desto mehr wichtige Müllarbeiter kann man darin finden: Würmer, Asseln, Tausendfüßer, Laufkäfer und größere Springschwänze zum Beispiel, aber auch madenförmige Larven von Fliegen, Mücken und Schnaken. Sie alle spielen bei der Zersetzung und Umlagerung von Pflanzenresten eine wesentliche Rolle.

 

Im Boden leben auch Tiere, die oft nicht so gern gesehen sind. Nacktschnecken zum Beispiel, die nicht nur abgestorbene Pflanzen, sondern auch frische Salate ratzekahl fressen. Was kann man gegen sie tun?

 

Oftring Auch Schnecken sind wichtige Zersetzer von Pflanzenmaterial. Dass Nacktschnecken im Garten überhandnehmen, ist ein menschengemachtes Problem. Bei vielen Gemüse- und Salatsorten wurden die Bitterstoffe herausgezüchtet, zudem gibt es kaum noch natürliche Feinde wie Laufkäfer, Glühwürmchenlarven und Tigerschnegel. Dadurch kommt es zu einem Ungleichgewicht

.

Kommen wir zum weniger sichtbaren Bodenleben. Welche Aufgaben haben Pilze, Einzeller und Bakterien?

 

Oftring  Pilze bereiten die Zersetzung von totem Pflanzenmaterial vor. In einen unzersetzten Ast möchte keine Milbe beißen. Mit ihrem Myzel vergrößern Pilze die Oberfläche, damit Wasser eindringen kann und das Holz feucht wird. In dieser Mikroatmosphäre können dann Kleintiere und Einzeller arbeiten und sich vermehren. Bodenbakterien sind für die Pflanzen enorm wichtig, weil sie sie mit verfügbaren Nährstoffen bedienen. Sie sind vergleichbar mit unseren Darmbakterien. Eine gesunde Bodenflora erhält sich selbst und verdrängt Bakterien, die Pflanzen schwächen und im schlimmsten Fall Krankheiten auslösen. Vielen Pflanzen geht es nicht gut, weil es dem Boden nicht gut geht.

 

Was schadet dem Bodenleben?

 

Oftring  Zum einen Pestizide und mineralische Dünger. Die meisten Bodenlebewesen reagieren empfindlich auf die Salze, in denen Stickstoff, Phosphor und Kalium bei anorganischen Düngern vorliegen. Auch bieten sie den Bodentieren keine Nahrung. Zum anderen falsche Bodenbearbeitung. Große Maschinen verdichten den Boden, sodass kein Sauerstoff mehr in die Tiefe dringen kann. Maschinell bearbeitete Böden zerstören das natürliche Gefüge. Meist reicht es, den Boden zu lockern. Umgraben ist nur in Ausnahmen bei ganz wenigen, sehr schweren Böden für die Frostgare notwendig.

 

Wie lässt sich Boden wieder gut machen?

 

Oftring Man sollte auf jegliches Gift verzichten, organisch düngen und mulchen. Damit ernährt man nicht nur das Bodenleben, sondern schützt es auch. Ein offener Boden wird von Wind und Wasser abgetragen, trocknet schnell aus und kann reißen. Viele Probleme lassen sich auch mit einer Gründüngung lösen. Je nach Mischung entziehen die Pflanzen dem Boden überschüssige Nährstoffe oder lockern ihn mit ihren Wurzeln. Bei schweren Böden kann man zudem Sand aufstreuen, bei leichten Böden Tonmehl, um den Wasserhaushalt zu regulieren. Für die Bodenregeneration braucht es Geduld, sie dauert aber nicht ewig. Sind die Gifte aus der Erde und ist der Boden locker, kann sich das Bodenleben dann auch wieder vermehren.

 

Das Gespräche führte:
Melanie Öhlenbach.

Winterjasmin bring Farbe in den Garten

Foto: Konrad

 

Bei der Wahl des Standorts stellt der Strauch mit den länglichen dünnen Trieben keine allzu großen Ansprüche. Allerdings sollte er ein wenig vor Wind und strengem Frost geschützt gepflanzt werden, zum Beispiel an einem Mauervorsprung vor einer Wand. Ein sonniger bis leicht schattiger Platz ist ideal. An den Boden stellt Winterjasmin keine besonderen Ansprüche, idealerweise sollte die Erde nährstoffreich und kalkhaltig sein. Wer möchte, kann Winterjasmin auch in einen Kübel pflanzen und diesen wie andere Topfpflanzen mit Vlies oder Matten vor Frost schützen.

Regelmäßiges Schneiden der Triebe für Blüte wichtig

In den ersten Jahren wächst Winterjasmin nur langsam. Im Laufe der Zeit können die Triebe jedoch mehr als drei Meter lang werden und einen regelmäßigen Rückschnitt benötigen. Sie wachsen sonst unkontrolliert und die Pflanze breitet sich immer weiter aus.

 

Das geschieht vor allem durch sogenannte Absenker: Die biegsamen Ruten liegen im Beet auf und bilden neue Wurzeln. Solche Zweige sollten entfernt werden, wenn sich die Pflanze nicht ausbreiten soll. Winterjasmin blüht nur an jungen Trieben. Wird er nicht zurückgeschnitten, entsteht immer mehr Totholz und die Pflanze verkahlt. Ein Rückschnitt ist nach der Blüte im April zu empfehlen.

 

Hinweis: Gartenfreunde, die Jasmin in Ihrem Garten anpflanzen wollen, können bei mir (Garten 119) gerne Stecklinge erhalten.

Rainer Konrad

Der Garten im Januar 2023

Tipp: Vorfreude ist die schönste Freude – daher ist der Jahresbeginn die passende Zeit sich Gedanken um die neue Gartensaison zu machen und die Saatgutkataloge zu durchstöbern. Da manch ein Samen schon sehr frühzeitig in die Erde muss, lohnt es sich schon jetzt eine erste Auswahl zu treffen, um zum richtigen Zeitpunkt loslegen zu können mit der Anzucht. Denn der Frühling kommt Tag für Tag ein Stückchen näher.   

 

Keimfähigkeit von Saatgut

Wie lange Saatgut keimfähig ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Keimfähigkeit wird vor allem beeinflusst durch die Pflanzenart und die Art der Saatgut-Lagerung. Schwankende Temperaturen, Licht, Feuchtigkeit und Sauerstoff beeinflussen die Keimfähigkeit von Saatgut. Es sollte daher gut verschlossen, vor Licht geschützt an einem gleichmäßig kühlen Ort gelagert werden, um seine Haltbarkeit zu behalten. Wer sich fragt, ob die eigenen Saatgutbestände noch genutzt werden können, sollte wissen, dass die meisten Samen unserer im Kleingarten angebauten Kulturen recht lang keimfähig sind. Bis auf beispielsweise Samen von Zwiebeln, Porree oder Möhren, die es gerade einmal auf 1-2 Jahre bringen, ist das Saatgut der übrigen Kulturen wie Kohlarten, Spinat oder Kürbis zwischen 4-5 Jahre zuverlässig keimfähig. Tomatensamen können unter besten Umständen auch noch nach 10 Jahren Lagerung gesunde Jungpflänzchen hervorbringen. 

 

Neue Beete bauen

Mehr Anbaufläche für Obst und Gemüse im Kleingarten schaffen? Wenn Sie niedrige Temperaturen nicht scheuen und auch im Winter produktiv werden wollen, können Sie jetzt beginnen neue Beete anzulegen. Ausgestattet mit dicken Klamotten, Handschuhen und ein wenig Motivation, lässt es sich im Januar an frostfreien Tagen gut werkeln. Konzipieren Sie dabei die Beetflächen so, dass sie von allen Seiten bis zur Mitte hin gut zu erreichen sind - ohne später zwischen die Pflanzen treten zu müssen. Beetrahmen aus natürlichen oder bereits im Garten vorhandenen Materialien können nicht nur helfen die Anbauflächen von den Wegen abzugrenzen. Beetrahmen sind auch optisch ein Hingucker. Zum Vergleich: ein Kunstwerk, das in einen Rahmen gefasst ist, wirkt durchaus ästhetischer als ein Bild ganz ohne Rahmen. Ist die Rasennarbe dann ausgehoben und der Rahmen verankert, füllen Sie das Beet mit frischem Kompost auf. Im Frühjahr kann es dann direkt losgehen mit dem beackern.

 

Bodenmüdigkeit vorbeugen: Auf Starkzehrer folgt Gründüngung

Bevor Sie in diesem Jahr mit der Beetplanung beginnen, denken Sie zurück an die letzte Gartensaison. Welche Pflanzen wuchsen dort an welcher Stelle in den Beeten? Waren es Starkzehrer wie Aubergine, Gurke, Kartoffel, Kohl- oder Kürbisarten, sollte auf einen erneuten Anbau dieser Kulturen an diesen Stellen im Beet idealerweise bis zu drei Jahre lang verzichtet werden. Denn der Boden wird „müde “, wenn ihm beim wiederholten Anbau der gleichen Pflanzen im selben Beet immer wieder die gleichen Nährstoffe entzogen werden. Es kommt zu einer Verarmung bestimmter Spurenelemente, der Anhäufung von Schaderregern im Boden und zur Anreicherung von Stoffwechselausscheidungen der Wurzeln, die das Wachstum hemmen oder Schadtiere anziehen. Setzen Sie besser auf Gründüngerpflanzen wie Leguminosen (Schmetterlingsblütler). Denn diese binden Stickstoff aus der Luft im Boden und lockern mit ihren Wurzeln verdichtete Böden wieder auf. Wird ihre Pflanzenmasse dann noch in den Boden eingearbeitet, erhöht sich zusätzlich die organische Substanz im Boden. Auf Starkzehrer folgt eine Gründüngung und in den beiden Folgejahren Schwach- und Mittelzehrer, bevor wieder Starkzehrer an ihren einstigen Standort zurückkehren können.

Viele 

Viel Zuspruch bei St.-Martinsfeier 2022

Erfreulich viele Kinder mit ihren Laternen haben in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern an der vom Kleingärtnerverein Soutyhof Saarlouis ausgerichteten traditionellen St.-Martinsfeier am Samstag, 12.11.2022 teilgenommen. 
Auch wenn in diesem Jahr St. Martin nicht mit dem Pferd zu den Kindern kam und das Martinsfeuer aus Umweltschutz-Gründen  nicht ganz so bombastisch war, konnte die Vorsitzende, Grazyna Parys, zufrieden feststellen, dass auch das diesjährige St.-Martinsfest zu aller Zufriedenheit verlaufen ist.

Ihr Dank gilt vor allem der Organisationsleiterin, Jutta Schiffer, die wie immer alles perfekt organisiert hatte. Der Aufbau für das Martinsfeuer und die Absperrungen um das Feuer  lag in den bewährten Händen des Technischen Wartes, Jerzy (Jurek) Morawiec.

Elvira Kuske, die Kinder- und Jugendbeauftragte des Vereins, (Bildmitte) hatte zu Beginn des Festes in kindgerechter Form den Kindern die überlieferte Geschichte von St. Martin, der seinen Mantel mit einem am Wegrand sitzenden armen Bettler teilt, anschaulich vorgestellt.

Danach ging es singend mit den Laternen rund um die Kleingartenanlage.

 

Selbstverständlich erhielten anschließend alle Kinder eine Brezel und Kinderpunsch.

Auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. Sie konnten sich an einem köstlichen und wärmenden Glühwein sowie an Rost- und Bockwurst erfreuen.

An dem abbrennenden und wärmenden Feuer ließ es sich auch nach der offiziellen Feier noch gut aushalten.

Als Fazit kann man feststellen: Es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung der Kleingärtnerfamile vom Soutyhof.

Erntedankfest 2022

Gut gefüllt waren die Bänke in den Zelten.

Bei weitgehend trockenem Wetter fanden sich erstaunlich viele Gartenfreunde und Gäste beim diesjährigen Erntedankfest in der Dauerkleingarten anlage Soutyhof ein. Verbunden mit dem

 Fest waren Ehrungen von langjährigen und verdienten Gartenfreunden/innen.

 

 

Begonnen hat das Erntedankfest mit Kaffee und Kuchen von dem reichlich mit leckeren, selbstgebackenen Kuchenspezialitäten der Saison.

 

Auch die vielen Kinder kamen auf dem Erntedankfest nicht zu kurz.

Elvira Kuske, Kinder- und Jugendbeauftragte des Vereins, hatte sich wieder interessante und lustige Spiele ausgedacht.

 

 

 

 

Auch am Essensstand gab großen Andrang. 

 

Die Kürbiscremesuppe mit Baguettes, die gefüllten Klöße mit Speckrahmsoße und Sauerkraut, sowie die Saarländischen Grumbeer-Kieschelcher und die Pommes fanden reißenden Absatz.

 

Schon früh am Abend war alles ausverkauft.

 

Erstmals wurde ein professioneller Geschirrspüler eingesetzt.

Da bei allen Speisen und Getränken kein Plastikgeschirr ausgegeben wurde, konnte viel Müll vermieden werden und somit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden!

 

 

Viel zu tun gab es auch für das Helfertrio am Getränkeausschank

 

Von vielen Gästen wurde jedoch das sonst übliche Fassbier vermisst.

Zum Abschluss des Festes konnte die Vorsitzende, Grazyna Parys, der Organisationsleitin des Vereins,

 

Jutta Schiffer

 

ein großes Lob ausstellen.

Sie hatte alles vorbildlich vorbereitet und organisiert, hatte alles im Griff und hat einen großen Anteil daran, dass das Erntedankfest zu aller Zufriedenheit ablief.

 

DANKE  JUTTA  

für Deinen unermüdlichen Einsatz

Ehrungen für langjährige und verdiente Gartenfreunde/innen und Mitglieder

Im Rahmen des diesjährigen Erntedankfestes konnten die Vorsitzende, Grazyna Parys und die Stellvertretende Vorsitzende, Friederike Detampel zahlreiche Ehrungen für langjährige und verdiente Gartenfreunde und Vereinsmitglieder vornehmen.

Da die letzte Ehrung vor 2 Jahren stattfand, wurden in diesem Jahr mehr als 40 Personen geehrt.

Auf 

60 Jahre

als Gartenpächter und  Vereinsmitglied kann

 

Gerd Wientjes

 

zurückblicken.

 

Mit 88 Jahren bewirtschaftet er bis heute seinen Garten.

 

Christel Kohl

 

ist seit

 

59 Jahren

 

Gartenpächterin und Vereinsmitglied.

 

Gemeinsam mit ihrer Tochter ist sie mitd 90 Jahren immer noch in ihrem Garten aktiv. 

 

Bis ins hohe Alter hat sie bei allen Festen und Veranstaltungen des Vereins tatkräftig mit angepackt.

 

Auf eine 50-jährige Vereinsmitgliedschaft kann Otwin Schmitt, 88, langjähriges Vorstandsmitglied und Gartenpächter zurückblicken. Da er verhindert war, wird die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

 

 

Erich Lenhardt

 

 

ist 85 Jahre.

 

Für seine

 

55-jährige Vereinsmitgliedschaft und auch für 55 Jahre als Gartenpächter

 

konnte er eine Urkunde und einen Präsentkorb von der Vorsitzenden entgegennehmen. 

 

Als Anerkennung für 

 

30 Jahre

Gartenpächterin

und 

30 Jahre Vereinsmitglied 

 

wurde

 

Ursula Hointza, 

 

Ehrenmitglied des Vereins,

mit Urkunde und einem Blumengebinde geehrt.

 

Gemeinschaftsarbeit

Die vom Gartenwart Mirko Voltz angesetzte Gemeinschaftsarbeit am Samstag, 02. Juli wurde von vielen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden genutzt, um ihre Pflichtstunden abzuleisten,

Der Gartenwart konnte allen Frauen und Männern zum Abschluss der Arbeiten für ihren Einsatz danken. Die Kleingartenanlage zeigte sich wieder von ihrer besten Seite!

Das ist jedes Mal eine mühsame Arbeit: den Bouleplatz und den Vorplatz am Vereinshaus vom Unkraut zu befreien. Ärgerlich ist, dass bei jeder Gemeinschaftsarbeit der Platz erneut gesäubert werden muss. Das Unkraut ist äußerst widerstandsfähig und es dauert keine 4 Wochen und alles ist wieder grün.

 Hier ist Schwerstarbeit angesagt. Die über 3 Meter hohe Hecke zum Nachbargründstück am Zwischenweg vom Hauptweg zum Nebeneingang muss in der Höhe gekappt und in der

Breite zurückgeschnitten werden.

Dazu ist es erforderlich, eine Spezial-Heckenschere zu verwenden.

 

Es ist zu überlegen, ob die Hohe Hecke zum Nachbargründstück nicht auf 120 cm zurückgeschnitten werden kann, damit dieser enorme Aufwand nicht mehr notwendig ist.

 

 

 

 

Hier wird der Weg vom Nebeneingang und um die Sitzbank vom Unkraut befreit.

Für das Foto konnten die Gartenfreundinnen eine kurze Verschnaufpause einlegen. Ihre Aufgabebestand darin, das aufkommende Unkraut am Rand des Parkplatzes zu entfernen.

Hohe Nachfrage

 

Lange Wartezeiten für Kleingärten im Saarland

Für das Foto können die Gartenfreundinnen kurz verschnaufen. Ihre Aufgabe war, den Parkplatz an seinen Rändern vom aufkommenden Unkraut zu befreien.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind Kleingärten so gefragt wie nie. Um eine der begehrten Parzellen zu ergattern, müssen Wartezeiten von bis zu zwei Jahren in Kauf genommen werden, so der Verbandschef der saarländischen Kleingärtner. Danach gelten strenge Vorgaben: So muss ein Drittel der Kleingarten-Fläche bepflanzt werden.

(übernommen aus der Titelseite der Saarbrücker Zeitung vom Samstag, 21.05.2022)

 

(Der nachfolgende Bericht wurde im Innenteil auf der Landeszeitung der Saarbrücker Zeitung am gleichen Tag veröffentlicht)

 

Wolfgang Kasper will mehr Miteinander im Garten
 

Vorsitzender des Landesverbands der Kleingärtner kandidiert für weitere Amtszeit. Er weiß von langen Wartezeiten auf Gärten.

Wolfgang Kasper ist seit 2018 Vorsitzender des Landesverbands Saarland der Kleingärtner. Foto: Markus Renz

SAARBRÜCKEN | Eine Zeit lang war Wolfgang Kasper Kunstschmied, dann fuhr er Lastwagen. „Ein Freund hat mich eines Abends angesprochen. Er hat mir gesagt, dass der Kleingarten neben seinem frei geworden ist“, sagt Kasper. Damals lebten seine Frau und er in einem Hochhaus, einen eigenen Garten hatten sie nicht. „Wir wollten raus ins Grüne und das war die Gelegenheit für uns.“ Zum 1. April 1991 übernimmt Kasper den Kleingarten und wird Mitglied im Gartenverein Flora Altenkessel. Sie pflanzen Obstbäume, Salat, Tomaten und Radieschen.

„Wir haben uns ein kleines Paradies geschaffen“, sagt Kasper. Die Feierabende und Wochenenden werden nun regelmäßig im Kleingarten verbracht, geschlafen wird auf dem ausziehbaren Sofa in der Laube. 2015 ist der gelebte Traum zu Ende. Kaspers Gesundheit spielt nicht mehr mit: „Wenn die Gartenarbeit zur Qual wird, muss man aufhören.“

Während Kasper zurückblickt, setzt der 73-Jährige den Blinker und fährt auf den geschotterten Parkplatz der Kleingarten-Anlage St. Arnual. Ein schmaler Weg führt in die Anlage. Zu beiden Seiten liegen Kleingärten, alle umzäunt, manche mit sorgsam gepflegten Rasenflächen, in anderen Kleingärten sprießen hohe Grashalme.

Seit Kasper den eigenen Kleingarten aufgeben musste, ist er im Vorstand des Landesverbands der Kleingärtner aktiv. Nachdem er ab Herbst 2017 zunächst stellvertretender Landesvorsitzender war, wurde er im Juni 2018 zum Vorsitzenden gewählt. 28 Vereine mit 1700 Gärten gehören dem in die drei Bezirksgruppen Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis gegliederten Verband an.

Kleingärten sind gesucht: „Mich erreichen jede Woche Anfragen“, sagt Kasper. Die Zahl der Wartenden sei groß, die Vereine führten Wartelisten. „Seit Ausbruch der Pandemie sind Kleingärten noch stärker gefragt. Man muss mit Wartezeiten von eineinhalb bis zwei Jahren rechnen.“

Neben älteren interessierten sich zunehmend auch junge Menschen für Kleingärten. Die Pacht ist laut Kasper mit 21 Cent pro Quadratmeter erschwinglich. „Im Schnitt haben Kleingärten Flächen von etwa 300 Quadratmetern. Das ergibt eine Jahrespacht von 63 Euro.“ Dazu komme dann noch die Versicherung gegen Sturm, Einbruch, Vandalismus und Feuer-Schaden zu 35 Euro pro Jahr.

Eine Bruchzahl müssen Kleingärtner kennen: ein Drittel. Gepachtete Kleingarten-Flächen müssen nach der Ein-Drittel-Regel bebaut werden: ein Drittel Laube, eines für Pflanzungen und eines als Erholungsbereich.

Axel Gieselmann entfernt die rostige Kette, die das Zugangstor seines Kleingartens sichert. „Meine Frau und ich haben unseren Kleingarten seit 14 Jahren“, sagt Gieselmann. Eine Oase sei der Garten, ein Rückzugsort. „Das ist Natur pur. In der Stadt hat man maximal einen Balkon oder eine Dachterrasse. Von einem solchen Garten kann man dort nur träumen.“ Nur der alte hochgewachsene Baum an der Ecke ihres Gartens und die fallenden Baumfrüchte beeinträchtigen das Garten-Kleinod der Gieselmanns.

Kasper spricht diesbezüglich von Altlasten und verspricht, sich der Sache anzunehmen. Thuja-Hecken und Kirschlorbeeren sind in der Welt der Kleingärten heute ebenfalls ungern gesehen, weil giftig und besonders für Kinder gefährlich. Dann zeigt Kasper auf einen Pool in einem der Kleingärten: „Pools sind auch hin und wieder wegen der Wasserentsorgung ein Problem. Das Pool-Wasser darf nicht in den Gärten abgelassen werden. Und keine der Lauben ist an die Kanalisation angeschlossen.“

Probleme lösen, das funktioniere am besten im Gespräch mit den Betroffenen, sagt Kasper. Er sieht es als eine seiner Hauptaufgaben, den Gemeinschaftssinn bei Kleingärtnern wieder zu erwecken. „Viele Kleingärtner wollen heutzutage für sich sein. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man den Nachbarn kennt oder ins Gespräch kommt.“ Genau das macht für Kasper aber das Miteinander im Kleingarten aus.

Wird Kasper für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Landesverbands der Kleingärtner gewählt, will er sich weiter auch für die Stärkung des Gemeinschafts-Gefühls einsetzen: „Ich möchte, dass die Vereine wieder zusammenwachsen. Gemeinschaft macht stark.“

 

Biodiverser Kleingarten - ganz einfach!

Sebastian Schläger, Blogger auf garten.schule, ist leidenschaftlicher Gärtner. In seinem Blog schreibt er über alle Themen, die ihn beim Gärtnern beschäftigen. Jetzt hat er einen interessanten Artikel darüber geschrieben, wie man ganz einfach artenreiche und biologische Vielfalt im eigenen Garten schaffen kann. Er ist damit einverstanden, den Link auf seinen Artikel auf unserer Vereinshomepage zu veröffentlichen. Hier der Link: https://www.garten.schule/Biodiversitaet/

 

In seinem Artikel erläutert er ausführlich, was ein biodiverser Garten ist und warum das supersinnvoll ist. Er beschreibt in verständlicher Form die Elemente des biodiversen Gartens (Tiere, Pflanzen, Wasser, Erde).

Besucher dieser Webseite